© Hermann Haberer 2008 -2015 

Bildaufbau allgemein    

- Das Motiv nicht mittig im Bild platzieren, ausser bei streng geometrischen Formen.     - Das Hauptmotiv gehört vertikal und horizontal in den goldenen Schnitt.     - Wirkt das Bild langweilig, dann bist du nicht nah genug dran.     - Das schönste Licht ist kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang.     - Nachtaufnahmen macht man in der "blauen Stunde" kurz nach Sonnenuntergang.

Portrait - bringt Leben in die Fotografie     

- Der Schärfepunkt sollte auf dem vorderen Auge liegen.     - Augen brauchen ein Spitzlicht, damit sie lebendig wirken.     - In Blickrichtung genügend Freiraum neben dem Kopf lassen.     - Der Hintergrund eines Portraits gehört unscharf und ruhig, Platz hinter dem Motiv lassen.     - Das Portraitformat ist Hochformat.     - Auf Augenhöhe mit der Person entstehen die besten Fotos, bei Kindern also in die Knie gehen.     - Benutze natürliche Objekte (Türrahmen, Bäume...) um der Person einen Rahmen zu geben.     - Weiches Licht für Frauen, hartes Licht für Männer.     - Portraits macht man mit einem leichten Tele (70-135 mm bei Kleinbild).

Landschaft - entspannt     

- Den Horizont außermittig platzieren ( 1/3 Regel ).     - Äste, Felsen, Brücken im Vordergrund bringen Tiefe in ein Bild.     - Die Weite einer Landschaft fängt man mit einem Weitwinkel ein.     - Landschaften sollten komplett scharf abgebildet sein (Blende 7 :-).     - Kleine "Wolken" machen dem Himmel interessanter.     - Der Horizont muss gerade sein, dies ist besonders bei Wasser wichtig.     - Ein Grauverlauf-Filter hilft bei hellen Himmel richtig zu belichten.

Architektur - macht Spass    

- Stürzende Linien vermeiden.     - Fassaden bekommen bei leicht seitlichem Licht mehr Struktur.     - Suche geometrische Strukturen: Diagonalen, Kreise, Rechtecke, Fluchtpunkte...     - Einzelne Farbpunkte bringen Leben ins Bild

Technik - Rezept     

- Vermeide den Digitalzoom (verringert die Auflösung!).     - In Ruhe das Motiv fokusieren.     - Benutze ein Stativ wann immer es geht um Verwacklungen zu vermeiden.     - Fotografiere mit niedriger Empfindlichkeit (kleine ISO-Werte) um Rauschen zu vermeiden.     - Benutze immer die beste Bildqualität der Kamera (Speicher ist nicht mehr teuer!).     - Fotografiere RAW für die höchste Bildqualität.     - Vermeide Spitzlichter, benutze die Belichtungskorrektur.     - Betrachte das Histogramm zur Beurteilung der Belichtung.     - Verwende eine Graukarte für den manuellen Weissabgleich.     - Bearbeite deine Bilder im Computer nach.     - Fotografiere Schwarz/Weiss-Bilder zuerst in Farbe und wandle sie später im Computer um.     - Schärfe die Bilder am Ende der Bearbeitung nach.

Blitzfotografie - richtig eingesetzt     

- Der eingebaute Blitz eignet sich nur zum Aufhellen von Schatten.     - Verwende einen entfesselten Blitz (Blitz nicht auf der Kamera montiert).     - Benutze Lichtformer (Softboxen, Reflektoren)   um das Blitzlicht weicher zu machen oder blitze indirekt über Decke oder Wand.     - Passe das Blitzlicht per Farbfilter-Folie dem Umgebunslicht an.     - Benutze eine möglichst lange Zeit um viel natürliches Umgebungslicht einzufangen.

Kreativität - kurz angeregt    

- Benutze eine Festbrennweite (für optimale Qualität) und "erlaufe" dein Motiv.     - Wandle Deine Bilder in Schwarzweiss.     - Experimentiere mit extrem geringer Schärfentiefe.     - Hole dir Anregung bei Künstlern, deren Werke dir gefallen.     - Lerne auch von der klassischen Malerei.     - Zeige deine Fotos im Web und lasse dir Feedback geben.     - Denke darüber nach, warum ein Foto gelungen oder missglückt ist     - Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten: Fotografiere oft und viel.     - Suche dir ein Thema und fotografiere eine Zeit lang nur dieses Thema.     - Setze dir fotografische Ziele.     - Breche gezielt eine fotografische Regel.

Faustregeln:   

Der Vorteil von Faustregeln: Du bekommst schnell ein gutes Bild. Wie bei jeder Regel gilt: die Ausnahme bestätigt die Regel. Das "bewußte Brechen einer Regel" kann jedoch zu einem noch besseren Bild führen als deren Einhaltung. Die Betonung liegt hierbei auf BEWUSST! Bei unklaren Begriffen einfach mal Google befragen. So, aber nun zu den Regeln:

zum Fotografieren    

Tipps

Home Galerie Tipps Kontakt Tipps
© Hermann Haberer 2008 -2015 
Home Galerie Tipps Kontakt

Bildaufbau allgemein    

- Das Motiv nicht mittig im Bild platzieren, ausser bei streng geometrischen Formen.     - Das Hauptmotiv gehört vertikal und horizontal in den goldenen Schnitt.     - Wirkt das Bild langweilig, dann bist du nicht nah genug dran.     - Das schönste Licht ist kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang.     - Nachtaufnahmen macht man in der "blauen Stunde" kurz nach Sonnenuntergang.

Portrait - bringt Leben in die Fotografie     

- Der Schärfepunkt sollte auf dem vorderen Auge liegen.     - Augen brauchen ein Spitzlicht, damit sie lebendig wirken.     - In Blickrichtung genügend Freiraum neben dem Kopf lassen.     - Der Hintergrund eines Portraits gehört unscharf und ruhig, Platz hinter dem Motiv lassen.     - Das Portraitformat ist Hochformat.     - Auf Augenhöhe mit der Person entstehen die besten Fotos, bei Kindern also in die Knie gehen.     - Benutze natürliche Objekte (Türrahmen, Bäume...) um der Person einen Rahmen zu geben.     - Weiches Licht für Frauen, hartes Licht für Männer.     - Portraits macht man mit einem leichten Tele (70-135 mm bei Kleinbild).

Landschaft - entspannt     

- Den Horizont außermittig platzieren ( 1/3 Regel ).     - Äste, Felsen, Brücken im Vordergrund bringen Tiefe in ein Bild.     - Die Weite einer Landschaft fängt man mit einem Weitwinkel ein.     - Landschaften sollten komplett scharf abgebildet sein (Blende 7 :-).     - Kleine "Wolken" machen dem Himmel interessanter.     - Der Horizont muss gerade sein, dies ist besonders bei Wasser wichtig.     - Ein Grauverlauf-Filter hilft bei hellen Himmel richtig zu belichten.

Architektur - macht Spass    

- Stürzende Linien vermeiden.     - Fassaden bekommen bei leicht seitlichem Licht mehr Struktur.     - Suche geometrische Strukturen: Diagonalen, Kreise, Rechtecke, Fluchtpunkte...     - Einzelne Farbpunkte bringen Leben ins Bild

Technik - Rezept     

- Vermeide den Digitalzoom (verringert die Auflösung!).     - In Ruhe das Motiv fokusieren.     - Benutze ein Stativ wann immer es geht um Verwacklungen zu vermeiden.     - Fotografiere mit niedriger Empfindlichkeit (kleine ISO-Werte) um Rauschen zu vermeiden.     - Benutze immer die beste Bildqualität der Kamera (Speicher ist nicht mehr teuer!).     - Fotografiere RAW für die höchste Bildqualität.     - Vermeide Spitzlichter, benutze die Belichtungskorrektur.     - Betrachte das Histogramm zur Beurteilung der Belichtung.     - Verwende eine Graukarte für den manuellen Weissabgleich.     - Bearbeite deine Bilder im Computer nach.     - Fotografiere Schwarz/Weiss-Bilder zuerst in Farbe und wandle sie später im Computer um.     - Schärfe die Bilder am Ende der Bearbeitung nach.

Blitzfotografie - richtig eingesetzt     

- Der eingebaute Blitz eignet sich nur zum Aufhellen von Schatten.     - Verwende einen entfesselten Blitz (Blitz nicht auf der Kamera montiert).     - Benutze Lichtformer (Softboxen, Reflektoren)   um das Blitzlicht weicher zu machen oder blitze indirekt über Decke oder Wand.     - Passe das Blitzlicht per Farbfilter-Folie dem Umgebunslicht an.     - Benutze eine möglichst lange Zeit um viel natürliches Umgebungslicht einzufangen.

Kreativität - kurz angeregt    

- Benutze eine Festbrennweite (für optimale Qualität) und "erlaufe" dein Motiv.     - Wandle Deine Bilder in Schwarzweiss.     - Experimentiere mit extrem geringer Schärfentiefe.     - Hole dir Anregung bei Künstlern, deren Werke dir gefallen.     - Lerne auch von der klassischen Malerei.     - Zeige deine Fotos im Web und lasse dir Feedback geben.     - Denke darüber nach, warum ein Foto gelungen oder missglückt ist     - Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten: Fotografiere oft und viel.     - Suche dir ein Thema und fotografiere eine Zeit lang nur dieses Thema.     - Setze dir fotografische Ziele.     - Breche gezielt eine fotografische Regel.

Faustregeln:   

Der Vorteil von Faustregeln: Du bekommst schnell ein gutes Bild. Wie bei jeder Regel gilt: die Ausnahme bestätigt die Regel. Das "bewußte Brechen einer Regel" kann jedoch zu einem noch besseren Bild führen als deren Einhaltung. Die Betonung liegt hierbei auf BEWUSST! Bei unklaren Begriffen einfach mal Google befragen. So, aber nun zu den Regeln:

zum Fotografieren    

Tipps

Tipps